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Haltung

Die hier beschriebenen Haltungs- und Zuchtangaben sind lediglich eine Zusammenfassung und können kein Buch oder eine detailierte Beschreibung ersetzen.Sie dienen lediglich dem Anfänger einen kurzen Einblick zu erhalten.Wer als Terraristik-Neuling einen Königspython halten möchte, sollte sich an anderer Stelle zusätzlich informieren. Wir finden das ein gutes Nachschlagewerk unumgänglich ist, und evtl. eine Anmeldung in einem Königspython-Fachforum von Vorteil sein kann, da man dort meist auf hilfsbereite und fachkundige, erfahrene Halter vom Python regius trifft.

 

Haltung:

 

Beschreibung:

 

Der Königspython, lat. Python regius, ist Aufgrund seiner kompakten Größe von ca. 1,20m-1,40m und auch seines ruhigen Gemütes wegen ein sehr beliebtes Terrarientier. Bei Gefahr rollt er sich zu einem festen Ball zusammen, wobei der Kopf  im innern der Schlingen liegt, um diesen zu schützen. Dieses Verhalten hat ihm in vielen Ländern den Namen Ballpython bzw. Ballschlange eingebracht. In der Natur lebt der Königspython sehr versteckt meist in Nagetierbauten oder auch oft in Termitenbauten. Sein Verbreitungsgebiet zieht sich von der Elfenbeinküste über Ghana bis Togo, wo er eher die trockene Savanne bevorzugt als den Regenwald, was seine versteckte Lebensweise zum Schutz gegen Austrocknung erklärt. In dem Nager- bzw. Termitenbau herrschen ziemlich konstante Temperaturen und Luftfeuchtigkeit.

Der Königspython verlässt sein Versteck nur zur Nahrungssuche und zur Paarungszeit, auf der Suche nach einem Geschlechtspartner.

 

Trotz seiner "handlichen" Größe und seines Gemütes ist der Königspython bedingt für Einsteiger geeignet. Farmzuchten aus Afrika und vor allem Wildfänge machen nicht selten Probleme durch Futterverweigerung, wofür der Königspython verrufen ist. Wenn der Einsteiger gut informiert ist und sich Gewissenhaft um den Königspython kümmert, sollte es mit einer deutschen Nachzucht keine Probleme geben, und er hat einen dankbaren Pflegling.

 

Klima:

 

Zur Erwärmung des Terrariums empfiehlt sich eine Bodenheizung bzw. eine Heizmatte die in einer Ecke im Terrarium angebracht wird. Wir empfehlen auf Heizstrahler jeder Art zu verzichten, da sie die Luftfeuchtigkeit zu rasch absinken lassen bzw. förmlich wegbrennen.

Tagsüber sollte die Temperatur lokal, vorzugsweise am Unterschlupf, ca. 31-32 Grad betragen, punktuell auch 2-4 Grad mehr. Jedoch sollte ein Temperaturgefälle bis ca. 27-29 Grad vorhanden sein um dem Königspython die Möglichkeit zu geben bei Bedarf in kühlere Regionen auszuweichen. Nachts sollte die Temperatur ca. 2-3 Grad weniger betragen. Ein Thermometer sollte für jede Temperaturzone vorhanden sein. Es empfielt sich die Temperatur durch ein Thermostat steuern zu lassen.

Die relative Luftfeuchtigkeit sollte ca. 60-70% betragen, etwas weniger ist nicht weiter schlimm und beeinträchtigt den Königspython nicht. Lediglich während der Häutungsphasen sollte auf eine ausreichend hohe Luftfeuchte geachtet werden, damit die Schlange sich ohne Probleme in einem Stück häuten kann. Durch ein Hygrometer sollte die Luftfeuchtigkeit stehts überprüft werden können. Die Luftfeuchtigkeit wird durch 2-3 mal wöchentliches leichtes besprühen des Bodengrunds, und der Einrichtungsgegenstände erreicht.

Es ist zu bedenken daß feuchte kalte Luft zu Lungenentzündungen führen, also auf eine ausreichend hohe Temperatur und eine nicht zu hohe Luftfeuchte achten, der Königspython lebt nicht im Regenwald!

 

Unterbringung:

 

Es gibt viele Unterbringungsmöglichkeiten, Glasterrarien, Holzterrarien, Terraracks oder Rack-Haltung, um nur einige bekannte zu nennen. Grundsätzlich gilt: das Behältnis muss ausbruchsicher sein, darf für das Tier keine Gefahrquellen enthalten und muss die klimatischen Bedürfnisse des Pfleglings erfüllen.

 

Behältergröße:

 

Laut dem Gutachten über die "Mindestanforderung an die Haltung von Reptilien"  vom 10.01.1997, soll die Größe des Behälters zur Haltung eines Königspythons 1,0 Breite x0,5 Tiefe x0,75 Höhe im Verhältnis zur Länge der Schlange sein. Falls die Schlange also 1,20m lang ist, sollte der Behälter nach dem Gutachten mindestens 1,20m breit x 0,60m tief x 0,90m hoch sein. Mit jedem weiteren Tier das in diesem Behälter gepflegt wird, müssen die Maße 20% größer ausfallen.

So steht es in dem Gutachten, welches allerdings nicht unsere Meinung wiedergibt. Wir empfehlen einen eher weniger hohen Behälter (0,30m-0,40m) zu wählen da der Königspython kein guter Kletterer ist, aber nicht darauf verzichtet wenn ihm die Möglichkeit gegeben wird. Durch seine mangelnde Fähigkeit zum Klettern kommt es nicht selten zu Abstürzen und damit auch zu Rippenbrüchen oder anderen Verletzungen.

Es bleibt noch zu erwähnen das Jungtiere, und später auch juvenile (halbwüchsige) Königspythons, selbstverständlich in entsprechend kleineren Behältern untergebracht werden.

 

Bodengrund:

 

Als Bodengrund eignen sich z.B. Humusblöcke die in Wasser eingeweicht werden, Kleintierstreu, Repti-Bark oder Korkschrot, aber auch Zeitungspapier und Haushaltstücher kann man super verwenden.

Sand und Kies halten wir für ungeeignet, da sich Sand zwischen die Bauchschuppen setzen und zu Entzündungen führen kann, wie der Kies dazu führen kann das sich die Schlange den Bauch wundscheuert.

 

Einrichtung:

 

Eines der wichtigsten Einrichtungsgegenstände ist das Versteck, und zwar sollte jeweils eins in der warmen und eins in der kühleren Region zur Verfügung stehen, da sonst das Tier zwischen Versteck und angenehmer Temperatur wählen muß, was zu unnötigem Streß für das Tier führen kann. Die Verstecke sollten so gewählt werden das sie nur eine Öffnung haben, damit für den Königspython die "Gefahr" nur aus einer Richtung kommt. Eine umgestülpte Blumenschale mit einem reingeflexten Loch ist bestens geeignet. Das Versteck sollte nicht zu groß sein, damit es der Königspython schön eng hat und so Kontakt mit der Versteckwandung hat. Dies erhöht das Sicherheitsgefühl für den Königspython. Eine Wasserschale -groß genug das die Schlange die Möglichkeit eines Vollbades hat- kann auf die Bodenheizung gestellt zur Klimaverbesserung beitragen, hat allerdings auch den Nachteil das sich in dem lauwarmen Wasser schnell Bakterien bilden. Daher sollte das Wasser täglich gewechselt werden oder gar nicht erst auf die Bodenheizung gestellt werden. Wasser muß dem Königspython immer zur Verfügung stehen. Ein Stein oder ein Ast als Häutungshilfe wäre von Vorteil. Ansonsten sind in punkto Rückwand, Einrichtung und Bepflanzung der Fantasie keine Grenzen gesetzt, Terrarien die dem natürlichem Habtiat ähneln fügen sich meist perfekt in den Wohnraum ein in dem sie stehen.

 

Futter:

 

Bis zu einer bestimmten Größe wird der Königspython mit Mäusen geeigneter Größe gefüttert, jedoch sollte man schnellstmöglich auf kleine Ratten umsteigen, da selbst eine Babyratte mehr Substanz an die Schlange abgibt, als ein oder zwei ausgewachsene Mäuse.

Gefüttert wird alle 7-10 Tage, wobei man in der Häutungsphase das Füttern komplett einstellen sollte, meist frisst die Schlange sowieso nicht und die Anwesenheit von dem Futtertier bedeutet unnötiger Streß. Es kann durchaus vorkommen das ein Königspython mal eine Woche länger auf Futter verzichtet, wobei es auch Phasen gibt (hauptsächlich im Wachstum) wo der Königspython nach 4-5 Tagen schon wieder Hunger bekommt. Wir lassen uns von den Tieren selbst leiten, wenn sie Hunger haben lauern sie ab dem frühen Abend aus dem Unterschlupf heraus und streifen später auch meist durch ihr "Revier" auf Nahrungssuche. Spätestens am übernächsten Tag wird dann gefüttert.

Von Vorteil ist das Umstellen auf Frostfutter. Es ist meist ohne Probleme zu besorgen und die Futtertiere sind in der Regel in allen Größen verfügbar.

 

Häutung:

 

Wie jede andere Schlange wächst auch ein Königspython sein Leben lang. Da er nicht wie ein Mensch täglich Hautschuppen erneuert, wird er irgendwann zu groß für seine Haut und muss diese abstreifen. Dieser Vorgang beginnt mit einem rosa verfärbten Bauch. Nach einigen Tagen, -nachdem der Königspython schon ziemlich stumpf aussieht- werden die Augen trüb (Achtung: auf die Luftfeuchte achten ;-) ), dieser Zustand hält einige Tage an bevor der Königspython wieder ganz normal erscheint und sich bald darauf schließlich häutet. Jungtiere häuten sich verständlich öfter als Adulte, alle 4-8 Wochen.

 

Jenny´s Malerei

JF-Freeart by Jenny


 

ein Besuch der Galerie auf Jennys Homepage lohnt sich!

 


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